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Schneeschuhwandern

im Sellraintal

 Text:Silvia Loch

 

Am Freitag, dem 5. Februar, trafen wir uns um 7 Uhr bei Manni. Von dort aus fuhren wir nach Kempten, wo Marco zustieg. Nun war unsere Gruppe mit Elisabeth und Manni, Uschi, Peter und uns beiden, Rosi und Silvia, komplett.

Um 14 Uhr erreichten wir den Parkplatz. Von dort aus mussten wir das letzte Stück bis zum Alpengasthaus Bergheim zu Fuß gehen. Wir stampften durch den Schnee den Berg hinauf und kamen nach 45 min. schweißgebadet an unserer Unterkunft an. Unser Gepäck wurde von dem Gastwirt mit dem Auto am Parkplatz abgeholt. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es ab in den Schnee, wo Manni uns die Handhabung der Schneeschuhe erklärte. Nachdem wir endlich die Schneeschuhe anhatten, machten wir die ersten Gehversuche durch den Schnee.

Am Samstagmorgen machten wir uns nach dem Frühstück bei strahlendem Sonnenschein auf zu unserer ersten Schneeschuhtour. Sie führte uns hinauf durchs Fotschertal. Auf dem Rückweg probten wir den Lawinen­ Ernstfall. Wir legten ein großes Lawinenfeld an, dann wurde ein Lawinensuchgerät versteckt, das wir suchen mussten. Diese Übung war sehr interessant und hatte uns viel Spaß gemacht. Wieder zurück in unserem Gasthaus trafen wir uns voller Vorfreude auf das Abendessen. Leider gab es an diesem Abend einen Stromausfall und wir mussten uns bei Kerzenschein mit einem kargen Mahl zufrieden geben. Trotzdem hatten wir viel Spaß.

Am Sonntagmorgen ging es zur Potsdamer Hütte, die auf 2020 m liegt. Kurz vor der Hütte erreichte uns ein starker Wind mit Schneeverwehungen. Abgekämpft betraten wir die urgemütliche Stube und stärkten uns mit einer warmen Mahlzeit. Danach machten wir uns auf den Rückweg.

Am Montag ging es bergauf, bergab. Nach einem anstrengenden Aufstieg war der Weg mit vielen Holzstämmen versperrt und wir mussten umkehren. Der nächste Anstieg führte uns in eine Sackgasse. Also wieder zurück! Vor dem dritten Aufstieg trennten wir uns von der Gruppe, stellten die Schneeschuhe in die Ecke und machten eine tolle Schlitten­ fahrt. Die Schneeschuh­ Gruppe machte sich auf zur Sattelalm, die auf 1712 m liegt. Am Abend saßen wir gemütlich zusammen und ließen die letzten Tage Revue passieren und fanden alle, dass es eine tolle Schneeschuhtour war.

Am Dienstagmorgen, nach dem gemeinsamen Frühstück, ging es wieder zu Fuß zurück zum Bus, und wir traten den Heimweg an. Unsere erste Schneeschuhtour hat uns sehr gut gefallen, sie war zwar anstrengend, aber wunderschön.